Beziehungen zur EU

Nach jahrzehntelanger Isolation in Zeiten des kommunistischen Regimes hat sich Albanien dem Westen und vor allem der EU geöffnet. 1992 wurde bereits das erste Handels- und Kooperationsabkommen mit der EU unterzeichnet. Der Abschluss eines Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommens (SAA), wie es mit den anderen westlichen Balkanländern abgeschlossen worden war, fiel in Bezug auf Albanien zunächst negativ aus. Albanien hatte eine Reihe von EU-Forderungen nicht erfüllt.
Erneute SAA-Verhandlungen der EU-Kommission mit Albanien wurden schließlich Ende Januar 2003 offiziell eingeleitet. Nach rund dreijähriger Verhandlungsdauer wurde das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) mit der EU am 12. Juni 2006 in Brüssel unterzeichnet. In Kraft getreten ist das Abkommen am 1. April 2009. Die EU würdigte die bisherigen Reformanstrengungen Albaniens, vor allem den friedlichen Machtübergang nach den letzten Parlamentswahlen, die stabile Wirtschaftslage und die konstruktive regionale Rolle des Landes.
Am 28. April 2009 hat Albanien den EU-Beitrittsantrag gestellt.
Quellen:
www.auswaertiges-amt.de


