Beziehungen zur EU

Am 25. November 2005 wurden Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Bosnien-Herzegowina aufgenommen, im Juni 2008 wurde das Abkommen schließlich unterzeichnet.
Das Abkommen bildet für die Westbalkanländer den Rahmen für eine Annäherung an die EU, die letztlich in den EU-Beitritt münden kann. "Das Abkommen kann Bosnien-Herzegowina erheblichen Nutzen bringen, da es dazu beitragen wird, die Handelsbeziehungen zu verbessern und Investitionen zu fördern, was wiederum die Schaffung neuer Arbeitsplätze begünstigt", stellte der Erweiterungskommissar Olli Rehn fest, der zu Gesprächen nach Sarajewo reiste. "Für die Bürger bedeutet es verbesserten Verbraucherschutz und stärkere Zusammenarbeit in Bereichen, die von der Bekämpfung der organisierten Kriminalität, Schmuggel und Umweltnormen über Bildung und Sozialpolitik bis hin zu Transport und Energie reichen."
Bosnien und Herzegowina hofft auf eine baldmögliche Abschaffung der Visapflicht für Kurzaufenthalte in Schengen-Staaten, nachdem es wichtige Erfordernisse der zwischen der EU und Bosnien und Herzegowina vereinbarten "Visa-Roadmap" erfüllt hat.
Die Mitgliedschaft in EU und NATO ist eines der wichtigsten Ziele der Außenpolitik Bosnien-Herzegowinas.
Quellen:
www.europa.eu
www.auswaertiges-amt.de


