Beziehungen zur EU

Die Gespräche über die Annäherung Bulgariens an die Europäische Gemeinschaft bzw. die Europäische Union begannen Anfang der 1990er Jahre. 1995 beantragte Bulgarien offiziell die Aufnahme in die EU. Im Februar 2000 begannen die Beitrittsverhandlungen und wurden im Dezember 2004 abgeschlossen. Die EU-Kommission hat Bulgarien bescheinigt, reif für den EU-Beitritt zu sein, betonte aber gleichzeitig, dass weitere politische Reformen in Bulgarien notwendig sind.

Am 1. Januar 2007 trat Bulgarien der EU bei. Damit signalisierte die Europäische Union anderen Balkanstaaten, dass sich die Anstrengung lohnt und ein Beitritt möglich ist. Von der Beitrittsperspektive erhofft sich die EU eine stabilisierende Wirkung für den gesamten Balkan.

Im Europäischen Parlament wird Bulgarien durch 18 Abgeordnete vertreten. Im Europäischen Rat verfügt das Land über 10 der insgesamt 345 Stimmen.

2007 trat Bulgarien zum Wechselkursmechanismus II als Vorstufe zur Einführung des Euro bei. Seither steht die Nicht-Erfüllung des Maastrichtkriteriums beim Haushaltsdefizit dem endgültigen Beitritt zur Euro-Zone jedoch entgegen.


Quellen:

www.auswaertiges-amt.de

Nach oben


 

Zeitschrift

 
Zeitschrift

DEUTSCHLAND & EUROPA

deutschlandundeuropa.de

 
 
 
 
 

EUROPA im Unterricht

 
 
 
 
 

© 2012 Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
www.lpb-bw.de