Beziehungen zur EU

Der Regierungsstil des slowakischen Ministerpräsidenten Vladimír Mečiar (1994–1998) stieß in Europa auf Ablehnung. Während seiner Regierungszeit fand keine Annäherung zwischen der EU und der Slowakei statt. Erst nachdem Mikuláš Dzurindas das Amt des Ministerpräsidenten angetreten hatte, besserte sich das Verhältnis.

Im März 2000 begannen die Beitrittsverhandlungen und wurden schon 2002 abgeschlossen. Damit gelang es der Slowakei, die Beitrittskriterien innerhalb kürzester Zeit zu erfüllen. 2003 wurde der Beitrittsvertrag unterzeichnet. Im selben Jahr stimmten die Bürger der Slowakei in einem Referendum mehrheitlich für den Beitritt zur Europäischen Union. Am 1. Mai 2004 trat die Slowakei offiziell der EU bei.

Mit dem Beitritt zur Europäischen Union trat die Slowakei auch dem Schengen-Raum bei. Die Grenzkontrollen zwischen der Slowakei und den übrigen Schengen-Staaten sind am 21. Dezember 2007 weggefallen.

Die Slowakei nimmt seit November 2005 am Wechselkursmechanismus II des Europäischen Währungssystems teil und löste die slowakische Krone am 1. Januar 2009 durch den Euro ab. Im gleichen Jahr wurde der Lissabon-Vertrag unterzeichnet.


Quellen:

www.auswaertiges-amt.de

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