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Geographie

Karte der mittel- und osteuropäischen Staaten. Grafik: Cartographer of the United Nations, gemeinfrei

Geographisch gesehen gibt es keine natürliche Binnengrenze zwischen West- und Osteuropa. Auch spezifische geographische Merkmale eines Gesamtraums Osteuropa lassen sich nicht eindeutig festlegen. Im Gegenteil: Im Osten wie im Westen ist Europa durch eine geographisch-physische Vielfalt geprägt, die von flächendeckenden Waldgebieten, über weite Steppen bis hin zu Gebirgsmassiven, zerklüfteten Küstenlinien oder Dünenlandschaften reicht.

Die Offenheit osteuropäischer Grenzen

Und doch gibt es  zwischen West- und Osteuropa einen signifikanten Unterschied: Während das westliche Europa über klare geographische Außengrenzen im Norden, Westen und Süden verfügt, lassen sich derartige naturgegebenen Außengrenzen für das östliche Europa nicht eindeutig festlegen. Vielmehr gibt es einen fließenden Übergang zu Asien. Zwar gelten das Uralgebirge, der Uralfluss, das Kaspische Meer, das Schwarze Meer sowie das Marmarameer als geographische Ostgrenze Europas, doch wirkten sie nie als eine feste Kultur- und Siedlungsgrenze. Diese Offenheit der Grenzen begünstigte den Austausch unterschiedlicher Kulturen. 


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