Gesellschaft

Nach der Volkszählung von 2002 stellen ethnische Rumänen 89,5% der rumänischen Bevölkerung dar. Zu den größten Minderheiten zählen die Ungarn (6,6%), Roma (2,5%), Ukrainer und Deutsche (jeweils 0,3%). Daneben gibt es kleine Minderheiten von Polen, Slowaken und anderen Völkern. Die Rechte der ethnischen Minderheiten werden von der Verfassung garantiert und auch in der Praxis geachtet. Die Minderheiten haben das Recht, ihre Sprache und Kultur zu pflegen. Ihre parteiähnlichen Zusammenschlüsse haben immer mindestens einen Vertreter im Parlament, selbst wenn ihr Wähleranteil unter 5% liegt.
Unter der deutschsprachigen Bevölkerung stellen die Siebenbürger Sachsen und die Donauschwaben (Banat und Nordwesten bei Satu Mare) mit je 30.000 Personen die größten Gruppen dar. Letztere werden auch Banater Schwaben und Sathmarer Schwaben genannt. Außer ihnen gibt es die sogenannten Landler und die Steirer, deren Vorfahren aus Oberösterreich und aus dem gegenwärtigen Zentralösterreich stammen. Heute wohnen die meisten deutschsprachigen Menschen in den Bezirken Timiş, Sibiu und Braşov. Der Anteil der älteren Menschen unter ihnen ist überproportional hoch, da viele Jüngere nach Deutschland bzw. Österreich ausgewandert sind.
Quellen:
www.bpb.de


