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Wirtschaft

Touristen an der Küste Montenegros

Die montenegrinische Wirtschaft befindet sich weiterhin in der Phase der Transformation von  sozialistischer Planwirtschaft zu sozialer Marktwirtschaft. Hierbei sind einige Erfolge erzielt worden.

Die montenegrinische Wirtschaftspolitik ist marktwirtschaftlich ausgerichtet. Allerdings sind viele Schlüsselbetriebe, zum Beispiel im Verkehrs- und Energiebereich, weiterhin in staatlicher Hand.

Der Tourismus wurde klar als Schwerpunkt der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung definiert und zeigt wieder deutliche Zuwachsraten bei den Besucherzahlen. Der durch die politischen Krisen der Region ausgelöste Einbruch in diesem Bereich ist überwunden. Die Großindustrie, besonders die Metallindustrie, der Bergbau und die Werften sind inzwischen privatisiert worden. Allerdings befinden sich viele Unternehmen, insbesondere in der Metall- und Schiffbauindustrie weiterhin in einer schwierigen Lage.

Im Jahr 1999 wurde als Währung die Deutsche Mark eingeführt. Im Zuge der Umstellung der Deutschen Mark auf den Euro wird seit 2002 als Landeswährung der Euro verwendet.

Montenegro trat 2007 der Weltbank und dem Weltwährungsfonds bei und unterhält ein Stabilitäts- und Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union, in der es eine Mitgliedschaft anstrebt. Seit April 2012 ist Montenegro Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO).


Quellen:

Munzinger Online
www.auswaertiges-amt.de

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