Wirtschaft

moldavische Landschaft

Nach dem Erlangen der Unabhängigkeit hat die Republik Moldau marktwirtschaftliche Reformen in der Wirtschaft eingeleitet, allerdings nicht vollständig umgesetzt. So sind im heutigen Moldau sowohl ein liberalisiertes Preissystem als auch Elemente staatswirtschaftlichen Handels vorhanden. Wichtige Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft, Dienstleistungen und die Leichtindustrie. Das Hauptproblem der moldauischen Wirtschaft liegt darin, dass die Wirtschaftsstruktur zu einem großen Teil auf den russischen Verbrauchermarkt ausgerichtet ist. Die Konsequenzen sind deutlich spürbar: Zum einen ist es für das Land schwierig, Ersatzmärkte zu finden. Zum anderen ziehen negative Entwicklungen auf dem russischen Markt immer auch die moldauische Wirtschaft in Mitleidenschaft.

In den letzten Jahren ist es der Republik gelungen, neue Absatzmärkte zu schaffen: seit 2008 ist die EU größter Außenhandelspartner Moldaus. Im Januar 2010 begannen Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen zwischen Moldau und der EU.

Im Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise schrumpfte das moldauische BIP im Jahr 2009 um 9%, für 2010 wird wieder ein – zumindest geringes – Wachstum von 1,5% prognostiziert. Moldaus wichtigste Wirtschaftszweige sind die Landwirtschaft, Dienstleistungen, Bauindustrie und die Leichtindustrie.


Quelle:

www.auswaertiges-amt.de

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