Wirtschaft

bulgarische Lew

Wie viele seiner osteuropäischen Nachbarn hat auch Bulgarien mit den Folgen der Systemtransformation zu kämpfen. Der Durchschnittslohn ist im europäischen Vergleich niedrig, die Arbeitslosenzahl hoch. In breiten Kreisen der Bevölkerung herrscht große Unzufriedenheit.

Weitgreifende Reformen haben inzwischen eine relativ stabile Wirtschaftslage hervorgebracht. Bulgarien erfüllt heute vier der fünf Maastricht-Kriterien für den Beitritt zur Europäischen Währungsunion, der für 2013 angestrebt wird. Allerdings braucht die bulgarische Wirtschaft auch in den kommenden Jahrzehnten ähnlich hohe Wachstumsraten, bevor der BIP/Einwohner-Wert den europäischen Durchschnitt erreichen wird. Dies ist vor allem auf die schlechte wirtschaftliche Ausgangslage Anfang der 1990er Jahre zurückzuführen.

Die wichtigsten Zweige der bulgarischen Wirtschaft sind Energieerzeugung, Nahrungsmittel und Getränke, Metallindustrie, Maschinenbau, Kohle- und Erzabbau, Tourismus und Software-Entwicklung.


Quellen:

Munzinger Online
www.bpb.de
www.auswaertiges-amt.de

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