Wirtschaft

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Der Aufbau einer marktwirtschaftlichen Ordnung ging in Rumänien langsam vonstatten. Korruption, mangelnde Rechtssicherheit, unklare Steuergesetzgebung, bürokratische Willkür und andere Missstände stellten große Hürden dar. Die Privatisierung ehemaliger Staatsunternehmen gestaltete sich schwierig. Trotz aller Probleme haben die Reformbemühungen Früchte getragen. Mit Steuersenkungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität bemühte sich die Regierung, das Investitionsklima zu verbessern und Arbeitsplätze zu schaffen. Das Ergebnis: Im Oktober 2004 bescheinigte die Europäische Kommission, dass Rumänien über eine funktionierende Marktwirtschaft verfügt.
Nach mehreren Jahren eines beeindruckenden BIP-Wachstums (zuletzt im Jahr 2008 7,1 Prozent) wurde Rumänien von der Wirtschafts- und Finanzkrise unmittelbar getroffen. Im Jahr 2009 lag das Negativwachstum der Wirtschaft bei 7,1 Prozent. Für 2010 und vor allem 2011 wird ein neues Erstarken der Wirtschaft vermutet.
Einer der wichtigsten Wirtschaftssektoren Rumäniens ist die Textil- und Bekleidungsindustrie, die rund ein Viertel der rumänischen Exporte generiert. Innerhalb der letzten Jahre befanden sich die Industriezweige insgesamt auf dem Weg technischer Aufrüstung und vor allem die Kfz- und Kfz-Zulieferindustrie gilt inzwischen als Schwerpunkt für die Entwicklung der modernen, stark exportorientierten Industrielandschaft.
Quellen:
Munzinger Online
www.bpb.de
www.auswaertiges-amt.de


