Wirtschaft

Seit der demokratischen Wende im Oktober 2000 bemüht sich Serbien um wirtschaftlichen Wiederaufbau und Beseitigung der Folgen politischer und wirtschaftlicher Isolation. Zusätzlich steht die Anpassung an EU-Standards im Rahmen des Assoziierungs- und Stabilisierungsprozesses immer mehr im Vordergrund.
Serbien hat die Weltwirtschafts- und Finanzkrise seit 2008 bisher besser überstanden als zunächst befürchtet. Das BIP sank 2009 im Vergleich zu 2008 um 2,9%. Die bisher erzielten Wachstumsraten reichen aber immer noch nicht aus, die in den Neunziger Jahren infolge von Krieg und Sanktionen erlittenen Verluste auch nur annähernd auszugleichen.
Wichtigster Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft (rund 11% des BIP). Allerdings kommt es bei den Erträgen witterungsbedingt zu starken Schwankungen. Das (noch zu geringe) Wachstum wird vor allem vom Dienstleistungs- und Bausektor getragen. Die einst gut ausgebaute Industrie ist aus heutiger Sicht veraltet. Um auf westlichen Märkten konkurrieren zu können, braucht die serbische Industrie das Know-how und Kapital aus dem Ausland.
Quellen:
Munzinger Online
www.auswaertiges-amt.de


