Wirtschaft

slowenische Ein-Euro-Münze

Slowenien gilt als das Land mit dem höchsten Lebensstandard im östlichen Europa. Die Privatisierung der Unternehmen ist weitgehend abgeschlossen. Die EU bescheinigte Slowenien schon im Oktober 2002 eine "gut funktionierende Marktwirtschaft". Die gesteigerte Wirtschaftskraft des Landes beruht auf einer raschen Umorientierung auf Dienstleistungen und Export nach der Unabhängigkeit 1991.

Noch 2008 entsprachen die Warenausfuhren 53,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Die Krise seit 2008 traf Slowenien allerdings ziemlich hart, da es stark vom Ausland abhängig ist. Die Wirtschaftskraft sank 2009 um 7,8% im Vergleich zum Vorjahr. Für 2010 wird wieder ein leichtes Wachstum des BIP erwartet.

Der größte Wirtschaftssektor findet sich in den Dienstleistungen (55,5% des BIP), gefolgt von Industrie (30,2%) und Landwirtschaft (2,1%).

Am 1. Januar 2007 wurde in Slowenien der Euro eingeführt. Damit hat das Land eines der wichtigsten wirtschaftspolitischen Ziele erreicht. Slowenien ist das erste osteuropäische Mitglied der Eurozone.


Quellen:

Munzinger Online
www.auswaertiges-amt.de


 

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