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Südosteuropa: Albanien

Länderprofil

Die Herkunft der Albaner sowie ihre sprachlichen Wurzeln sind heute immer noch nicht eindeutig nachgewiesen. Nach albanischer Mythologie und albanischer Geschichtsschreibung gehen die Anfänge auf die antiken Illyrer zurück.

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Geschichte

Albanische Territorien standen immer wieder unter Fremdeinfluss. Unter Osmanischer Oberherrschaft begann Ende des 14. Jahrhunderts die Einbindung in die türkisch-orientalische Kultur. Kein anderes Gebiet auf dem Balkan wurde dauerhaft so islamisiert wie das albanische Siedlungsgebiet. Nur im Norden gibt es heute noch einige Katholiken oder südalbanische Orthodoxe.

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Politisches System

Nach den ersten pluralistischen Parlamentswahlen verabschiedete das Parlament am 29. April 1991 eine Übergangsverfassung, die in der Folgezeit mehrmals ergänzt und geändert wurde. Eine neue Verfassung wurde im Oktober 1998 vom Parlament verabschiedet und trat nach einer Volksabstimmung (22. November) am 28. November 1998 in Kraft.

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Gesellschaft

Charakteristisch für die Geschichte Albaniens ist die Tatsache, dass viele Albaner außerhalb des albanischen Kerngebietes gelebt haben. Während Albanien 2004 knapp 3,1 Mio. Einwohner zählte, lebten schätzungsweise 3 bis 4 Millionen Albaner im Ausland, davon ca. 2 Mio. im Kosovo, ca. 0,5 Mio. in Makedonien, kleinere Gruppen in Montenegro, Südserbien, Griechenland, Süditalien, den USA und Australien. 

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Wirtschaft

Obwohl Albanien über Bodenschätze, fruchtbare Böden und günstige klimatische Bedingungen in der Ebene verfügt, stand das Land Ende der 1980er Jahre wirtschaftlich auf dem Niveau eines Entwicklungslandes. Die eher schleppend laufende wirtschaftliche Transformation erlitt 1997 durch eine schwere Krise im Finanzsektor einen herben Rückschlag. 

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Außenpolitik

Seit der Auflösung der Sowjetunion strebt Albanien eine Integration in euro-atlantische Struturen an. Wichtige Schritte hierfür sind eine Mitgliedschaft in der OSZE seit 1991, in der NATO seit 2009 und der Status eines EU-Beitrittskandidaten seit 2014.

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