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Südosteuropa: Bosnien-Herzegowina

 Länderprofil

Bosnien-Herzegowina ist ein multiethnischer Staat, der seit dem Ende des Krieges 1995 immer noch auf einem fragilen Fundament steht.

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Geschichte

Das Gebiet des heutigen Bosnien-Herzegowina war ursprünglich von den Illyrern bewohnt. Im 6. und 7. Jahrhundert ließen sich dort die Slawen nieder. Im 9. Jahrhundert bildeten sich die ersten Fürstentümer der Serben und Kroaten heraus, die Teile Bosniens einschlossen.

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Politisches System

Bosnien-Herzegowina ist gegenwärtig dezentral aufgebaut. Entsprechend der Formel "One State, two entities and three nations" hat der Vertrag von Dayton einen Bundesstaat mit zwei starken konstitutiven Landesteilen geschaffen: die muslimisch-kroatische Föderation von Bosnien und Herzegowina (FBiH) mit dem Zentrum Sarajewo und die serbische Republika Srpska (RS) mit der Hauptstadt Banja Luka.

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Gesellschaft

Das Verhältnis der in Bosnien-Herzegowina lebenden Bosniaken (51%), Serben (31%) und Kroaten (12%) zueinander ist nach wie vor stark von den Erfahrungen im Krieg geprägt. Vor dem Krieg lebten sie über das ganze Land verteilt. Vor allem in den Städten spielte die ethnische Zugehörigkeit keine Rolle. 

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Wirtschaft

Bosnien-Herzegowina ist reich an Rohstoffen und Energiereserven. Zahlreiche Flüsse mit starkem Gefälle stellten bis zum Zerfall Jugoslawiens die Grundlage eines bedeutenden hydroenergetischen Sektors dar, der rund ein Drittel der gesamtjugoslawischen Stromkapazität ausmachte. Außerdem waren viele Betriebe der Rüstungs- und Schwerindustrie in Bosnien-Herzegowina angesiedelt.

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Beziehungen zur EU

Am 25. November 2005 wurden Verhandlungen über ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Bosnien-Herzegowina aufgenommen, im Juni 2008 wurde das Abkommen schließlich unterzeichnet.

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