Südosteuropa: Slowenien

Länderdaten

Ländername Republik Slowenien –   Republika Slovenija 
Flagge
Klimamehrere Klimazonen: alpin (W/NW), kontinental (N/O), mediterran (W/SW)
LageÜbergang zwischen Mittel- und Südosteuropa
Nachbarländer Österreich, Italien, Kroatien, Ungarn
Landesfläche 20.273 km²
Hauptstadt Ljubljana, 294.464 Einwohner (Stand 2021)
Bevölkerung 2,1 Millionen, 2021 (83% Slowenen, 2% Serben, 1,8% Kroaten, 1% Bosniaken; Ungarn, Albaner; 9% keine Angabe; Stand 2002)
Landessprache Slowenisch 
Religionen 73% Katholiken, 3,7% Orthodoxe, 0,7% andere Christliche Konfessionen, 18,3% ohne Religionszugehörigkeit, 3,9% andere Religionen (Stand 2018)
Unabhängigkeit
25. Juni 1991 
Staats-/RegierungsformParlamentarische Republik
Verwaltungsstruktur213 Gemeinden (davon 11 Stadtgemeinden)
Demokratieindex35 (2021) - Unvollständige Demokratie
StaatsoberhauptStaatspräsident Borut Pahor, Sozialdemokraten (SD); Seit 2012, Wiederwahl 2017
RegierungschefMinisterpräsident Robert Golob, Freiheitsbewegung; Seit 2022
Bruttoinlandsprodukt61.53 Mrd. US Dollar (2021)
BIP pro Kopf29,200.8 US Dollar (2021)
WährungEuro (seit 2007)

Geschichte

Seit dem Spätmittelalter gehörten die Slowenen zur Habsburgermonarchie, die die Entwicklung Sloweniens maßgeblich beeinflusste. Ihre ethnische Identität als Slawen konnten sie aber über die Jahrhunderte wahren. Nach dem Untergang des Vielvölkerreichs Österreich-Ungarn nach dem Ersten Weltkrieg gehörte Slowenien zum „Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen“ (ab 1918).

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Politisches System und aktuelle Politik

 

Die Verfassung Sloweniens wurde am 23. Dezember 1991 vom Parlament verabschiedet und trat bald darauf in Kraft. Sie garantiert Menschen- und Bürgerrechte und legt die Kompetenzen zentraler Machtorgane fest. Gemäß der Verfassung ist Slowenien eine parlamentarische Republik.  

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Gesellschaft

Slowenien gilt als ein ethnisch homogenes Land. Neben der Titularnation der Slowenen (83,1%) leben hier nur kleine Minderheiten von Serben (2,0%), Kroaten (1,8%), Bosniaken (1,1%), Mazedonier (0,2%), Albaner und Ungarn (jeweils 0,3%), Montenegriner und Italiener (jeweils 0,1%).  

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Wirtschaft

Slowenien gilt als das Land mit dem höchsten Lebensstandard im östlichen Europa. Die Privatisierung der Unternehmen ist weitgehend abgeschlossen. Die EU bescheinigte Slowenien schon im Oktober 2002 eine "gut funktionierende Marktwirtschaft". 

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Beziehungen zur EU

Kurz nach dem Erlangen der Unabhängigkeit hat Slowenien diplomatische Beziehungen zur Europäischen Union aufgenommen. 1996 bewarb sich das Land für die EU-Mitgliedschaft. Die Verhandlungen wurden im März 1998 begonnen und im Dezember 2002 zum Abschluss gebracht. 

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