Südosteuropa: Nordmazedonien

Länderdaten

Ländername Republik Nordmazedonien - Republika Makedonija (VN-Mitgliedschaft unter der Bezeichnung "ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien")
Flagge
Klimakontinental, im Sommer sehr heiß, im Winter sehr kalt
Lagesüdlicher Zentralbalkan
Nachbarländer Albanien, Bulgarien, Griechenland, Serbien, Kosovo
Landesfläche 25.713 km²
Hauptstadt Skopje, ca. 526.000 Einwohner (2021)
Bevölkerung Ca. 1,83 Millionen, 2021 (58,4% Mazedonier, 24,3% Albaner, 3,9% Türken, mind. 2,5% Roma, 1,3% Serben, 0,9% Bosniens, Stand 2021)
Landessprache Mazedonisch, Albanisch, Türkisch, Romani, Serbisch, Vlachisch 
Religionen46% (Mazedonisch-)Orthodoxe, 14% anderer christliche Konfessionen, 32% Muslime, 0,5% ohne Religionszugehörigkeit, 0,2% andere Religionen (2021)
Unabhängigkeit 08.09.1991 (Unabhängigkeits-Referendum) 
Staats-/
Regierungsform 
Parlamentarische Republik
VerwaltungsstrukturZentralstaat, unterteilt in acht statistischen Regionen mit 80 Gemeinden
Demokratieindex73 (2021) – Unvollständige Demokratie
StaatsoberhauptStaatspräsident Stevo Pendarovski, Sozialdemokratische Union Mazedonien (SBSM); seit 2019
RegierungschefMinisterpräsident Dimitar Kovachevski, Sozialdemokratische Union Mazedonien (SBSM); seit 2022
Bruttoinlandsprodukt
BIP pro Kopf
13,88 Mrd. US Dollar (2021)
6,720 US Dollar (2021)
WährungMazedonischer Dinar (MKD)
Wechselkurs1 Euro = 61,33 MKD (mazedonischer Denar); Stand: Okt. 2022

 


 

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Geschichte

Das griechisch geprägte antike Mazedonien erlangte unter Alexander dem Großen seine größte Ausdehnung und reichte bis zum Indus. Nachhaltig wurde die ethnische Struktur der Region von der slawischen Landnahme im 6. Jahrhundert beeinflusst. Die Mazedonier gelten heute als eine den Bulgaren nahe stehende südslawische Volksgruppe. 

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Politisches System

Am 17. November 1991 nahm das mazedonische Parlament eine neue Verfassung an und setzte sie zum 20. November 1991 in Kraft. Diese wurde aber bereits mehrmals geändert. Die Verfassung schreibt unter anderem Pluralismus, freie Marktwirtschaft, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung fest. Der Staatsaufbau entspricht den Grundsätzen einer parlamentarischen Demokratie. 

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Gesellschaft

 

Mazedonien ist ein Staat mit stark gemischter Bevölkerung (64,2% ethnische Mazedonier, 25,2% ethnische Albaner, 3,85% Türken, 2,66% Roma, 1,78% Serben, 0,84% Bosniaken, 0,49% Vlachen). Zwar führte die Ausrufung der Unabhängigkeit Mazedoniens zunächst nicht zu einem Bürgerkrieg wie im restlichen Jugoslawien, doch brachen auch dort inter-ethnische Konflikte aus.

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Wirtschaft

 

Mazedonien gilt, laut Human Development Index (HDI), als ein "mittelentwickeltes Land" und kann schon jetzt erhebliche Entwicklungen im Vergleich zum restlichen südosteuropäischen Raum vorweisen. Auch die makedonische Regierung zeigt sich sehr optimistisch in Bezug auf die eigene Wirtschaftsentwicklung.  

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Beziehungen zur EU

Als Pionierland des westlichen Balkans schloss Mazedonien am 9. April 2001 mit der EU ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) ab, das im April 2004 in Kraft trat. Bereits am 22. März 2004 reichte Mazedonien seine Bewerbung für eine EU-Mitgliedschaft ein und erlangte im Zusammenhang mit dem SAA den Status eines „potentiellen Kandidaten“ einer sich erweiternden Europäischen Union.

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EU-Beitritt

Nordmazedonien und Albanien gehören zu den Beitrittskandiddaten, die im Zuge der Westbalkanerweiterung kurz vor Beginn der Beitrittsverhandlungen stehen.

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